Herzfremd

Ich baue an Brücken aus Worten. Ein Balanceakt  über dem Abgrund dieser Fremde, die mich seit immer überall umgibt. Ich suche nach Tönen. Es sind immer die Falschen. Einstürzendes Sein. Zu Hause. In der Fremde. Da, wo „Mehrheit“ das Argument ist, das alle und alles schlägt. Mich. Dich.

Fragen wahren den Schein. Zu Hause. In der Fremde. „Übergriffig? Wann? Spinnst du jetzt?  Was für Schatten? Wo? Diskriminierung? Nicht dein Ernst?!“ Das Klischee seufzt, dass man ja heute sowieso gar nichts mehr und legt Lippenstift auf. Blutrote Kusshände fliegen in die Runde. Die Mehrheit nickt,. Lächelt. Schweigt. Zu Hause. In der Fremde. Da, wo das Sein stört.

Ein Kommentar zu „Herzfremd

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